Der Honig

 

 

 

Reine Vielfalt und reiches Aroma

 

Fast farblos bis dunkelbraun, lieblich süß und mild, bis kräftig würzig mit starken Eigengeschmack. Streichzart und voller Aroma das ist Honig, ein wahrer Genuss. Es gibt über 100 Sorten.

Eine auserlesene Köstlichkeit, gewonnen aus dem reichhaltigen Trachtangebot von Blütennektar unserer heimischen Flora und mitunter auch begleitet von Honigtau. Blühende Obstbäume, feine Wildkräuter, wie Klee, Löwenzahn oder Weidenröschen, duftende Sträucher, wie Weißdorn, Himbeere oder Brombeere, sowie Tau und Nektar von Linde, Ahorn oder Kastanie. Sie und viele weitere Trachtpflanzen geben dem Sommerhonig sein unvergleichliches Aroma. Da schmeckt man die vielfältige Köstlichkeit des echten Honigs.

 

Das macht Honig so wertvoll

 

Honig hilft  entscheidend mit, sich richtig zu ernähren. Denn es steckt mehr in ihm, als man vermutet:

 

·        Leicht verdauliche Kohlehydrate, in Form von Trauben- und Fruchtzucker, sorgen für eine rasche Energiezufuhr.

·         Enthaltene Enzyme wirken als Biokatalysatoren und beschleunigen somit den Stoffwechsel unserer Zellen.

·        Antibakterielle Stoffe, wie Flavonoide und Pflanzenfarbstoffe, hemmen das Wachstum von Keimen und unterstützen somit die lindernde Wirkung von Honig.

·        Organische Säuren, Ester und andere Aromastoffe wirken Appetit anregend und verdauensfördernd.

·        Mineralstoffe, wie Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium und Phosphor sind für den menschlichen Ernährungshaushalt unentbehrlich.

·        Wichtige Spurenelemente, wie Jod, Eisen, Kupfer und Mangan.

 

Insgesamt besteht Honig aus über 200 verschiedenen Inhaltsstoffen.

 

So bleibt Honig lange ein Genuss

 

Eigentlich benötigt Honig kein Verfallsdatum. Der hohe Zucker- und der geringe Wassergehalt verhindern, dass sich Bakterien und andere Mikroorganismen (z. B. Hefen) vermehren können. Er ist lange haltbar und zu 100 Prozent naturbelassen. Aber nach den deutschen Gesetzen darf es natürlich keine Lücken geben und deshalb muss heute auch bei Honig ein Haltbarkeitsdatum ausgewiesen sein.

Dennoch sollten beim Kauf und bei der Aufbewahrung ein paar Dinge beachtet werden:

 

·        Einige der besonders wertvollen Inhaltsstoffe sind licht- und wärmeempfindlich. Deshalb sollte er kühl, trocken und dunkel gelagert werden.

·        Eine Erwärmung über 40°C zerstört wichtige, ernährungsphysiologisch wertvolle Inhaltsstoffe. Deshalb sollte er, wenn notwendig, schonend im Wasserbad auf höchstens 40°Cerwärmt werden.

·        Um warme Speisen oder Getränke geschmacklich abzurunden oder zu verfeinern wird Honig immer erst nach der eigentlichen Garzeit zugegeben.

·        Honiggefäße für nichts anderes verwenden, den Honig nimmt leicht fremde Aromen und Gerüche seiner Umgebung auf.

·        Honig sollte stets gut verschlossen gelagert werden.

 

Übrigens

Jeder gute, erlesene Honig wird je nach Sorte früher oder später fest. Er kristallisiert. Für die Neigung zum Kristallisieren ist das Verhältnis von Frucht- zu Traubenzucker (der beiden Hauptbestandteile) verantwortlich. Ein ganz selbstverständlicher Vorgang, der den Wert des Honigs nur bestätigt. Durch vorsichtiges Erwärmen auf höchstens 40°C wird er im Nu wieder streichzart.